//Ich suche ein Studi-Wohnheim…

In diesem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten. An sich ist das Wohnen in einer Wohngemeinschaft am günstigsten, aber wenn du dezidiert ein Studiwohnheim suchst, gibt es folgende Optionen:

die WIHAST-Heime (plus: relativ günstig; negativ: nicht immer optimal von den Anfahrtswegen gelegen)
die ÖJAB-Heime (plus: modern und oft gut glegen, contra: sehr teuer)
Akademikerhilfe (negativ: stehen politisch der ÖVP nahe und es finden dort halt auch religiöse Veranstaltungen statt…)

Generell ist zu sagen: Da im Vorjahr bundesweit die Heimförderung gestrichen wurde, sind die Mieten für Studiwohnheimzimmer sehr sehr teuer. Im ersten Semester kann es durchaus Sinn machen, im Studiheim zu wohnen (gute Infrastruktur, andere Studis), solltest du mal ausziehen wollen, findest du hier Links zu Schwarzen Brettern mit WG-Zimmern.

Für Fragen rund um Mieten, Wohnen und Co gibt es die Wohnrechtsberatung der ÖH Uni Wien und der ÖH Bundesvertretung:

ÖH Uni Wien
ÖH BV

Viele WG-Angebote wist du vor allem auf jobwohnen.at finden. Da lohnt sich  immer ein Blick, aber lass dich nicht abschrecken wenn du nicht der/die einzige Interessent*in bist.

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3 Gedanken zu „//Ich suche ein Studi-Wohnheim…

  1. Liebe KriSP!

    Ich hab zwei Kritikpunkte an diesem Beitrag:

    1.) Ich wohne in einem Heim der WIHAST und finde den Vermerk „nicht immer optimal von den Anfahrtswegen gelegen“ irreführend, da die WIHAST auch eine nicht unerkleckliche Anzahl von sehr zentral gelegenen Heimen betreibt, etwa das Haus Vindobona, das 5 Minuten fußläufig vom Campus/Altes AKH entfernt liegt. Ich denke, durch diese Anmerkung schreckt ihr Leute ab, sich in einem unserer Heime überhaupt zu bewerben.

    Die Liste aller Heime, um euch selbst zu überzeugen, findet ihr hier: http://www.wihast.at/die-heime/

    2.) Die Anmerkung „steht politisch der ÖVP nahe“ bei den Heimen der Akademikerhilfe finde ich unpassend. Ich wohne wie gesagt in einem WIHAST-Heim und die steht angeblich der SPÖ recht nahe – bis jetzt habe ich noch nie was davon gemerkt (auch die Preiserhöhungen im Semestertakt finde ich nicht besonders solidarisch) und mir hat auch noch keiner eine Formular für den Parteibeitritt in die Hand gedrückt. Weder die eine noch die andere Organisation betreibt gegenüber den Heimbewohnern offensive Wahlwerbung für die Partei, der sie nahesteht. Und wenn man auf dieser Homepage denn schon anmerken möchte, welcher Partei welcher Heimträger nahesteht, dann tue man das doch bitte nicht nur bei der Akademikerhilfe, sondern bei allen.
    Das Ding mit den angeblichen katholischen Veranstaltungen (worum es sich da auch immer handelt – freiwillige Gottesdienste, an denen religiöse Studenten teilnehmen können, oder doch Zwangstaufen?) find ich natürlich auch nicht gut, aber es tut ja auch nichts zur Sache, solang man als Bewohner nicht gezwungen wird.

    Danke für’s Durchlesen und vielleicht lasst ihr euch das ja mal durch den Kopf gehen.

    Grüße,
    Annika

    • Hej Annika, danke für deinen Kommentar, haben das erst jetzt gesehen – das erscheint im neuen WordPress nicht mehr in der Standard-Dashboard-Seite, drum hats etwas gedauert.

      Das mit den Wihast-Heimen werden wir ausbessern – wir haben da vor allem den Campus Brigittenau im Hinterkopf gehabt, der wirklich weitab vom Schuss ist, aber das stimmt, die Anmerkung klingt evtl. irreführend. Die meisten sind sehr gut erreichbar

      Wegen der Parteinähe erkundigen wir uns nochmal!

      Zwecks rel. Veranstaltungen – das betrifft. z.B. das Albert Schweitzer Haus (hat wieder andere Leitung), da finden Gottesdienste/Gebetsabende etc. statt – wir fanden es wichtig, das dazuzuschreiben, da das öffentlich so nicht einsehbar ist und anders-/nichtglaubende Studierende da nicht überrumpelt werden! Wir werden diese FAQ auf jeden Fall nochmal ergänzen!

      danke und lg,

      die KriSP

      • Danke für eure Antwort! Das Albert-Schweitzer-Haus wird tatsächlich von einer anderen Trägerorganisation geführt (irgendeine Diakonie oder so) und da finden von Zeit zu Zeit religiöse Veranstaltungen statt, genauso wie in dem einen Studentenheim gleich hinterm NIG, wo Männer und Frauen in getrennten Gebäudetrakten „verwahrt“ werden, aber von der Akademikerhilfe wär mir sowas nicht bekannt. Was ich bei der Akademikerhilfe die größere Frechheit finde, ist dass man da (zumindest als ich Studentenheime gesucht habe, 2009 war das) 15€ Bearbeitungsgebühr zahlen musste, damit die den Antrag überhaupt mal bearbeiten und da war einem der Heimplatz noch gar nicht sicher. Das ist dann schon ein Aspekt, der vielleicht junge Leute, die einen Heimplatz suchen, abschreckt.

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