Demotrainig & Proteste re-organised! Für queerfeministische Solidarität – überall!

Was: Demonstrationstraining

Wann: Samstag, 26. Jänner 2013

Wo: HS 1, Institut für Politikwissenschaft (NIG, 2. Stock)

organisiert von OGR und den FLIT* Stv Powi

Ereignisse wie der FPÖ/Burschenschafter-Ball sind wichtige Termine, um gemeinsam auf die Straße zu gehen, laut zu protestieren und auch aktiv zu blockieren.

Antirassistische und antifaschistische Kritik muss immer auch mit einer pro-feministischen verbunden werden, zumal diese Ausschlussmechanismen nicht unabhängig nebeneinander stehen sondern sich gegenseitig verstärken. Problematisch an Burschenschaften sind nicht nur ihre deutsch-nationale Grundhaltung, sondern auch der Ausschluss von FrauenLesbenInterTrans*, die Aufrechterhaltung veralteter, homophober, sexistischer Rollenbilder und die Ablehnung alternativer Lebensformen.

Zudem muss eine feministische Kritik ständig Teil von Protesten bleiben. Linke Gruppen sind nicht frei von Sexismen und Rassismen, sondern sollten die eigenen Denkmuster und Handlungen einem stetigen Reflexionsprozess unterwerfen. Probleme mit diskriminierenden Strukturen und machoidem Verhalten ergeben sich für FLIT* vor allem auch auf Demonstrationen. Während besonders hier eine übergreifende Solidarität notwendig ist, um sich gegen Angriffe von Polizist*innen und repressiven Organen zu schützen, treten nicht überwundene Strukturen gerade in solchen Situationen offener zutage als z.B. in alltäglich statt findenden Plena, auf denen zumeist schon institutionalisierter mit feministischen Methoden gearbeitet wird.

Wir wollen am 26.01.13 gemeinsam ein basis-Demonstrationstraining machen, Demosprüche erarbeiten, schauen wie wir Ressourcen auf Demos für uns nützen können. Thematisiert werden können dabei auch geschlechtsspezifische Polizeigewalt, feministische Einflussnahmen im Vorfeld,  Inklusions- und Exklusionsmechanismen und vieles mehr – die genauen Themen werden wir gemeinsam nach Wunsch und Vorwissen fest legen.

NUR FÜR FRAUENLESBENINTERTRANS*

Lasst uns Banden bilden! Gemeinsam auf die Straße am 01.02.!

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WICHTIG: Infos zur Anrechnung von LVs von nicht-österreichischen Hochschulen

Liebe Kolleg_innen,

Nach langen Gesprächen, Konsultationen von Universitätsgesetz-Kommentaren und intensiver Zusammenarbeit mit der ÖH Uni Wien steht für Anrechnungen von Lehrveranstaltungen, die außerhalb (!) von Erasmus-Programmen (z.B. im Rahmen von Summer Schools oder anderen Aufenthalten) absolviert wurden, folgende Regelung fest:

Anträge können nicht mit der Begründung zurückgewiesen werden, dass es keine Vorabgenehmigung gegeben habe (weder rückwirkend noch zukünftig).

Es gibt in Zukunft keine verbindlichen Vorabgenehmigungen – in die Sprechstunde von Andreas Pribersky zu gehen, ist trotzdem sinnvoll (z.B. um zu klären, wie Anträge später formuliert werden, wenn in einem Staat kein ECTS-System verwendet wird).

Welche Unterlagen benötigt werden, findet ihr hier:

Schlussfolgerung: wenn ihr zu denjenigen gehört, denen gesagt wurde, dass ihr Antrag nicht bearbeitet wird oder dass ihr ihn (vorerst) nicht einreichen sollt/dürft/könnt: Reicht eure Anträge entsprechend den Unterlagenvorgaben ein – archiviert am besten immer die Mails, die ihr vorab mit den zuständigen Personen geschrieben habt! (Sicher ist sicher). Insgesamt wird in Zukunft das gemacht, was generell festgeschrieben ist: Die Echtheit von Dokumenten (Zeugnissen), die Inhalte-Äquivalenz (also ob der Kurs, der für „Politische Theorie“ angerechnet werden soll, auch in etwa das beinhaltet, was im Powi-Curriculum steht – hier gelten dieselben Kriterien wie bei sonstigen Anrechnungen von Zeugnissen), die LV-Typ-Äquivalenz (Vorlesungen können für Vorlesungen, Seminare für Seminare angerechnet werden) sowie die ECTS-Äquivalenz (also 20%-Abweichung ist ok, z.B. kann ein 8 ECTS-Seminar für ein 10 ECTS-Seminar angerechnet werden) werden geprüft.

Insgesamt wird jetzt die Bearbeitung – so die Ankündigung – etwas länger dauern: aber sind wir uns ehrlich: schnell sind diese bürokratischen Prozesse ohnehin nie abgelaufen.