Emanzipatorisch

Unserer Meinung nach soll das Studium allen Student_innen helfen, sich selbst zu entwickeln und ihre eigenen selbstbestimmten Wege zu finden, anstatt sich nur auf die Anpassung an so genannte Sachzwänge zu beschränken.
Dazu ist es notwendig, Autoritäten und Hierarchien – seien sie an der Uni, Parteien oder in anderen (politischen) Institutionen – zu hinterfragen, die Normen und Verhaltensweisen als selbstverständlich festschreiben.

Der Unibetrieb kann dies nicht leisten, solange er auf Autoritäten und Hierarchien aufbaut. Unsere Studienpläne schreiben rigide vor, welchen Inhalt wir zu welchem Zeitpunkt zu lernen haben, Erweiterungscurricula verunmöglichen einen befriedigenden Einblick in andere Disziplinen und im Druck um ECTS, Erwerbseinkommen und Anrechnungen kommt der soziale Zusammenhalt, das kollektive Kritisieren von Lehrveranstaltungen und ihren Leiter_innen häufig zu kurz.

Sowohl in unserer Beratung als auch in Vernetzungstreffen, in Arbeitsgruppen und Vollversammlungen wollen wir unsere Kräfte als Betroffene sammeln und sie den Personen in Machtpositionen an Institut, Fakultät und Uni entgegenzuhalten.

emancipaton

Quelle: A Girl´s Guide to Taking Over the World

 

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