Treffen bzgl. Anrechnungen/Summer Schools

Liebe Kolleg_innen,

wie angekündigt hat am Freitag, den 26. April der Termin mit der Studienpräses (Brigitte Kopp), der SPL (Regina Köpl), Andreas Pribersky (zuständig für „Auslands“-Anrechnungen) und dem Bildungspolitischen Referats der ÖH Uni Wien bzgl. der Anrechnungen von Lehrveranstaltungen im Ausland (außerhalb von Erasmus) stattgefunden.

Im Folgenden ist ein Gedächtnisprotokoll von uns und (weiter unten) die Vorgehensweise.

Protokoll:

Es gibt Verständnis von SPL und Studienpräses, dass die Situation für betroffene Studierende gerade nicht erträglich ist. Das Problem für Studierende, die eine Summer School in der Türkei besucht haben, ist, dass die Kommunikation zwischen Institut/Uni Wien und der Uni in der Türkei sehr schlecht ist. Institut und Uni Wien (hier die Studienpräses) haben den Unis mehrmals geschrieben und gebeten, ausführliche Lehrveranstaltungsbeschreibungen zu schicken, die länger sind als die Auszüge aus dem Vorlesungsverzeichnis. (Intention war es, die Informationen, die von Studierenden eingereicht wurden, abzugleichen, um in Folge die Äquivalenz bei der Anrechnung festzustellen. Laut Information des Instituts wird das bei allen Anrechnungen so gehandhabt).

Die arbeitstechnische Situation am Institut ist so: Studierende haben Anträge im Sommer 2012 eingereicht. Im Dezember haben sich die Mengen der erforderten Unterlagen geändert (also ab nun müssen beglaubigte Übersetzungen aller angegebenen Unterlagen in Deutsch ODER Englisch abgegeben werden). Diese neue Regelung gilt AUCH für Anträge, die VOR Dezember eingereicht wurden.

Laut Institut wurden alle, die vor Dezember Anträge eingereicht haben, informiert und aufgefordert Unterlagen zusätzlich nachzubringen. Dies sollte ermöglichen, dass nachvollziehbar ist, was in den Lehrveranstaltungen gemacht wurde. Auf Basis dessen werden die Äquivalenzen überprüft.

All jene Studierende, die Unterlagen nachgereicht haben, wurden als „Neue Anträge“ gewertet (mit Einreichdatum Jänner). Das betrifft bis zu 120 Studierende. Wenn ihr zu jenen gehört: eure Anträge werden gerade jetzt bearbeitet und ihr erfahrt in Kürze, ob euren Anträgen stattgegeben wurde oder nicht.

Das Problem, das wir genannt haben: nicht alle Studierende haben diese Mail mit der Aufforderung bekommen, manche Studierende wurden nicht kontaktiert und sind unsicher, was mit ihren Anträgen passiert ist.

Wir gehen davon aus, dass viele von euch das oben Beschriebene betrifft. Die Anträge sind quasi vom Institut nicht greifbar. Das Institut meint, es hat keine Anträge, die im August oder September oder Oktober eingereicht wurden. Wir haben darauf beharrt, dass das nicht stimmen kann, weil wir Daten von Personen haben, die in dieser Situation sind und die keine Information zum Stand der Dinge haben.

Daher haben wir darauf bestanden, dass sie nochmal das gesamte Institut auf den Kopf stellen müssen und die Anträge finden müssen, damit eine Prüfung gemacht und ein Bescheid erstellt werden können.

Das stieß auf Zustimmung.

Ein weiteres Problem: Als wir auf schriftliche Zusagen durch den ehemaligen Studienassistenten hingewiesen haben, war die Antwort, dass diese nicht als bindend anerkannt werden, da nicht Hr. Skarbek die Unterschrift gebe, sondern A. Pribersky – und der darf sich – auch wenn Hr. Skarbek das mit bestem Wissen und Gewissen geschrieben hat – auch gegen eine Anrechnung entscheiden.

Auch das Anträge einmal anerkannt und dann vorläufig wieder abgewiesen wurden, haben wir beanstandet – uns wurde versichert, dass auch das nochmal geprüft wird!

Wir schlagen nun Folgendes vor:

Vorgehen:

1) wir möchten euch hiermit bitten, uns zu schreiben, ob es in Ordnung ist, wenn wir eure Daten (Name, Matrikelnummer, wann Anträge eingereicht – kurzum das, was ihr uns der Mail vom letzten Mal schon geschrieben habt) dem Institut als Liste weitergeben. (Bitte schreibt uns ein Mail, ob das ok ist: stv.powi@oeh.univie.ac.at)

2) All diese Fälle werden einzeln geprüft: die Anträge werden gesucht und ihr werdet kontaktiert, ob alles passt, ob etwas nachzureichen ist oder nicht.

WICHTIG: wenn ihr aufgefordert werdet, Dokumente zusätzlich einzureichen, müsst ihr dem nachkommen. Die rechtliche Situation ist die, dass das Institut so viele Dokumente einfordern kann (wie auf der Homepage aufgelistet), bis es in seinem Ermessen feststellen kann, ob eine Äquivalenz gegeben ist oder nicht.

Wenn ihr die Dokumente nicht einreicht, wird der Antrag abgewiesen.

3) Wir möchten euch bitten, nochmal die Mühe auf euch zu nehmen und in unseren Journaldienst zu kommen: Nehmt bitte alle Unterlagen, die ihr zur Verfügung habt, um zu zeigen, was ihr in den Lehrveranstaltungen gemacht habt, mit (Screenshots, Zeugnisse, Skripten (wenn geht auf Deutsch oder Englisch), Seminarbeiten, Mailverkehr – als Orginale oder Kopien). Wir werden für jede_n Student_in eine Kartei anlegen und mit dieser Mappe zu Regina Köpl und Andreas Pribersky gehen, damit wir alles genau nachweisen können, wer was gemacht hat. (Damit kann geschaut werden, ob das Institut Anträge verloren hat oder nicht….) Damit können wir auch gemeinsam mit euch in eine Sprechstunde von Pribersky gehen, wenn ihr das möchtet.

4) Sobald das Institut euren Antrag findet, werdet ihr informiert, bei Bedarf aufgefordert Unterlagen nachzureichen und dann wird euer Antrag ganz normal bearbeitet. Wenn das Institut euren Antrag nicht findet, erhaltet ihr ebenfalls ein E-Mail mit dieser Info. In dem Fall wendet euch bitte an uns, dann kümmern wir uns gemeinsam darum, dass ihr doch noch zu eurer Anrechnung kommt (etwa mittels neuem Antrag).

Wir wissen, dass die Situation für alle sehr anstrengend ist. Wir tun alles, was wir können, dass nun endlich wieder Bewegung in die ganze Sache kommt und die Anträge bearbeitet werden! Gebt uns bitte auch Bescheid, wenn sich von Seiten des Instituts (SPL, Pribersky, StudienServiceStelle) mehrere Tage nach einer Mail niemand meldet – dann haken wir nach, dass ihr Antwortmails bekommt!

Neue Studienleitfäden – Juhu!

Eine wichtige Mitteilung: Der aktuelle Studienleitfaden BA (also für den Bachelor) ist da und steht zum Download bereit! Viel Freude beim Lesen und viel Erfolg im Studium!

Und falls ihr schon etwas weiter seid: den Studienleitfaden MA findet ihr ebenfalls hier zum Runterladen!

WICHTIG: Infos zur Anrechnung von LVs von nicht-österreichischen Hochschulen

Liebe Kolleg_innen,

Nach langen Gesprächen, Konsultationen von Universitätsgesetz-Kommentaren und intensiver Zusammenarbeit mit der ÖH Uni Wien steht für Anrechnungen von Lehrveranstaltungen, die außerhalb (!) von Erasmus-Programmen (z.B. im Rahmen von Summer Schools oder anderen Aufenthalten) absolviert wurden, folgende Regelung fest:

Anträge können nicht mit der Begründung zurückgewiesen werden, dass es keine Vorabgenehmigung gegeben habe (weder rückwirkend noch zukünftig).

Es gibt in Zukunft keine verbindlichen Vorabgenehmigungen – in die Sprechstunde von Andreas Pribersky zu gehen, ist trotzdem sinnvoll (z.B. um zu klären, wie Anträge später formuliert werden, wenn in einem Staat kein ECTS-System verwendet wird).

Welche Unterlagen benötigt werden, findet ihr hier:

Schlussfolgerung: wenn ihr zu denjenigen gehört, denen gesagt wurde, dass ihr Antrag nicht bearbeitet wird oder dass ihr ihn (vorerst) nicht einreichen sollt/dürft/könnt: Reicht eure Anträge entsprechend den Unterlagenvorgaben ein – archiviert am besten immer die Mails, die ihr vorab mit den zuständigen Personen geschrieben habt! (Sicher ist sicher). Insgesamt wird in Zukunft das gemacht, was generell festgeschrieben ist: Die Echtheit von Dokumenten (Zeugnissen), die Inhalte-Äquivalenz (also ob der Kurs, der für „Politische Theorie“ angerechnet werden soll, auch in etwa das beinhaltet, was im Powi-Curriculum steht – hier gelten dieselben Kriterien wie bei sonstigen Anrechnungen von Zeugnissen), die LV-Typ-Äquivalenz (Vorlesungen können für Vorlesungen, Seminare für Seminare angerechnet werden) sowie die ECTS-Äquivalenz (also 20%-Abweichung ist ok, z.B. kann ein 8 ECTS-Seminar für ein 10 ECTS-Seminar angerechnet werden) werden geprüft.

Insgesamt wird jetzt die Bearbeitung – so die Ankündigung – etwas länger dauern: aber sind wir uns ehrlich: schnell sind diese bürokratischen Prozesse ohnehin nie abgelaufen.