Kein Platz für ProLife-Futzis auf der Powi!

In den vergangenen Tagen haben wir in den Toiletten am Institut verstärkt lästige Aufkleber der Pro-Life-Bewegung entdeckt, die zum einen mit ihren Zeichnungen und Texten zeigen, dass diese AktivistInnen den Unterschied zwischen Föten, Embryonen und ausgewachsenen Kindern nicht kennen. Zum anderen fordern sie ein, dass sie es sind, die über die Körper von Mädchen* und Frauen* bestimmen könnten, dass sie es sind, darüber urteilen dürften, welche Entscheidungen Frauen*, die nicht schwanger sein möchten, zu treffen hätten.

Um es kurz zu machen: nützt die Klomuscheln für euren Scheiß und nicht die Wände!

Es sind nicht eure Körper, die Entscheidungen gehen euch nichts an. Und wer Schwangerschaftsabbrüche mit Morden an Menschen vergleicht, hat von Fortpflanzung und dem menschlichen Körper ohnehin zu wenig verstanden, um mitreden zu können.

Und by the way:

Abtreibung

Demotrainig & Proteste re-organised! Für queerfeministische Solidarität – überall!

Was: Demonstrationstraining

Wann: Samstag, 26. Jänner 2013

Wo: HS 1, Institut für Politikwissenschaft (NIG, 2. Stock)

organisiert von OGR und den FLIT* Stv Powi

Ereignisse wie der FPÖ/Burschenschafter-Ball sind wichtige Termine, um gemeinsam auf die Straße zu gehen, laut zu protestieren und auch aktiv zu blockieren.

Antirassistische und antifaschistische Kritik muss immer auch mit einer pro-feministischen verbunden werden, zumal diese Ausschlussmechanismen nicht unabhängig nebeneinander stehen sondern sich gegenseitig verstärken. Problematisch an Burschenschaften sind nicht nur ihre deutsch-nationale Grundhaltung, sondern auch der Ausschluss von FrauenLesbenInterTrans*, die Aufrechterhaltung veralteter, homophober, sexistischer Rollenbilder und die Ablehnung alternativer Lebensformen.

Zudem muss eine feministische Kritik ständig Teil von Protesten bleiben. Linke Gruppen sind nicht frei von Sexismen und Rassismen, sondern sollten die eigenen Denkmuster und Handlungen einem stetigen Reflexionsprozess unterwerfen. Probleme mit diskriminierenden Strukturen und machoidem Verhalten ergeben sich für FLIT* vor allem auch auf Demonstrationen. Während besonders hier eine übergreifende Solidarität notwendig ist, um sich gegen Angriffe von Polizist*innen und repressiven Organen zu schützen, treten nicht überwundene Strukturen gerade in solchen Situationen offener zutage als z.B. in alltäglich statt findenden Plena, auf denen zumeist schon institutionalisierter mit feministischen Methoden gearbeitet wird.

Wir wollen am 26.01.13 gemeinsam ein basis-Demonstrationstraining machen, Demosprüche erarbeiten, schauen wie wir Ressourcen auf Demos für uns nützen können. Thematisiert werden können dabei auch geschlechtsspezifische Polizeigewalt, feministische Einflussnahmen im Vorfeld,  Inklusions- und Exklusionsmechanismen und vieles mehr – die genauen Themen werden wir gemeinsam nach Wunsch und Vorwissen fest legen.

NUR FÜR FRAUENLESBENINTERTRANS*

Lasst uns Banden bilden! Gemeinsam auf die Straße am 01.02.!