Buch-Verlosung: „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“

Liebe Kolleg_innen,

passend zum Filmscreening von „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ im Rahmen der Antifa-Woche der STV POWI am 4. Mai um 18. Uhrverlosen wir 3 Exemplare des Buches zum Film.

Wenn ihr ein Buch gewinnen möchtet, schickt uns bis 5. Mai ein Mail an krisp.powi@gmx.at und beantwortet folgende Frage:

„Welchen Preis hat der Film Blut muss fließen – Undercover unter Nazis 2012 erhalten?“

Unter allen Einsendungen verlosen wir die 3 Bücher!

Viel Erfolg,

Matteo, Kathrin, Svenja, Robert und Sonja von KriSP!

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Klappentext:

„Der Rechtsrock schlägt den Takt, der eine ganze Jugendkultur bewegt – europaweit. Unter Lebensgefahr hat der Undercover-Journalist Thomas Kuban über Jahre hinweg Konzerte mit versteckter Kamera gefilmt und unzählige weitere Veranstaltungen dokumentiert. Getarnt als brauner Kamerad gewann er das Vertrauen von Szenegrößen. In dieser packenden Reportage schildert Kuban, wie die Neonazi-Bewegung so stark werden konnte, dass sie eine politisch motivierte Mörderbande wie den NSU möglich machte. Das Netzwerk, das dabei zum Vorschein kommt, reicht bis in die Mitte der Gesellschaft.“

Zur Verfügung gestellt werden die Bücher von der ÖGB-Buchhandlung (Rathausstraße 21
1010 Wien)

Anrechnungen von Prüfungsleistungen von nicht-österreichischen Unis

Vor etwa zwei Wochen haben wir die Information bekommen, dass künftig Anerkennungen von Prüfungsleistungen aus dem „Ausland“ nur noch dann erfolgen können, wenn zuvor eine Genehmigung eingeholt wurde und wenn nachgewiesen werden kann, dass der Prüfungsinhalt am IPW nicht gelehrt wird.

Wir haben nun Informationen eingeholt und eine Mail mit unserer Argumentation, warum das nicht zulässig ist, an die SPL und den Vize-SPL weitergeleitet. Das Referat für Bildungspolitik an der ÖH Uni Wien hat uns ebenso unterstützt und thematisiert diese Frage auf Ebene der Studienpräses.

Vorerst haben wir noch keine Rückmeldung zu unserer Mail erhalten, aber damit ihr dennoch wisst, wie unsere Sicht der Dinge ist, hier unser Mailtext:

„Wir haben bezüglich der Mitteilung von Seiten der Studienpräses zu Anerkennungen von Prüfungen aus dem Ausland Informationen eingeholt und sowohl das Manz-Kommentar des Juristen Heinz Mayer (Dekan der Juridischen Fakultät) zum Universitätsgesetz 2002 (siehe Quelle ganz unten) sowie des Referats für Bildungspolitik der ÖH Uni Wien herangezogen. Dabei sind wir zu folgenden Schlüssen gekommen, die wir gerne darlegen möchten:

§63 Absatz 8 regelt die mehrfache Zulassung für das gleiche Studium, allerdings ist das für Studien an Universitäten in Österreich gedacht. (8) schließt die Doppelzulassung zum gleichen Studium „in Österreich“ aus, (9) regelt die Bedingungen unter denen das gleiche Fach an mehreren Unis mitbelegt werden darf – hier ist nicht explizit genannt, welche Unis das betrifft, laut Mayer-Kommentar ist es jedoch sinnzusammenhängend mit (8) zu lesen, was bedeutet, dass das vor allem Hochschulen in Österreich betrifft. Damit ist ganz klar nicht ausgeschlossen, dass zum selben Studium wie in Österreich im Ausland ebenfalls eine Zulassung (z.B. auch für eine Summer School, bei der es eine temporäre Immatrikulation gibt, um benotet werden zu können) bestehen darf, und die Leistungen von dieser Universität in Österreich anzuerkennen sind, nämlich nach § 78 (1).

Heinz Mayer stellt für §63 (8) klar:

Nach Abs 8 ist die gleichzeitige Zulassung für dasselbe Studium an mehr als einer Universität in Österreich unzulässig Mit dieser Regelung sollte offenbar ein “Prüfungstourismus” bzw das parallele Absolvieren desselben Studiums verhindert werden. Diese Gefahr wurde bei der gleichzeitigen Zulassung an einer ausländischen Universität nicht gesehen: die gleichzeitige Zulassung an einer inländischen und ausländischen Universtität für dasselbe Studium ist zulässig. (Mayer 2010: 277)

Bei§63 (9) geht es laut Mayer darum, dass es im Grunde kein restriktiver sondern ein ermöglichender (!) Paragraph ist, weil er im Zusammenhang mit (8) gelesen werden muss und regelt, wie Prüfungen an einer anderen als der Zulassung (in Österreich, da sich (8) auf Österreich bezieht) abgelegt (und in weiterer Folge mittels §78 anerkannt) werden können, auch wenn für die Uni (z.B. Salzburg) keine Zulassung besteht (weil nach (8) eine Doppelzulassung ausgeschlossen wird).

Zitat Mayer:

Im Zusammenhang mti der Bestimmung des Abs 8 ist Abs 9 zu sehen. In dieser Vorschrift wird angeordnet, unter welchen Voraussetzungen Prüfungen an einer anderen Universität als der der Zulassung abgelegt werden dürfen. (…) Nicht geregelt wird das Ablegen von Prüfungen an anderen Universitäten, an denen der Studierende zu einem Studium zugelassen ist. (Mayer 2012: 278)

Der letzte Satz im Zitat kann also in Bezug auf Summer Schools im Ausland bzw. generell Universitäten im Ausland gelesen werden, für die eine Zulassung (nach (8) ja möglich) aufrecht ist. Das heißt, es kann kein Einfordern einer Genehmigung im Vorfeld der Ablegung einer Prüfung erfolgen, zumindest nicht auf Basis der Absätze, auf die sich die Studienpräses beruft.

Mayer verdeutlicht das am Ende seiner Erläuterungen:

Aus dem Zusammenhang mit §78 Abs 1 UG ist abzuleiten, dass Abs 9 lediglich die Möglichkeit der Ablegung von Prüfungen ohne Zulassung an dieser Universtität, dass damit jedoch noch keine Anerkennung der Prüfung für ein bestimmtes Studium verbunden ist; eine solche hat nach den Regelungen des §78 UG zu erfolgen. (Mayer 2010: 278)

Und im §78 ist wiederum die inhaltiche Äquivalenz sowie die ECTS-Anzahl (bzw. eine Umrechnung der erbrachten Leistung in Absprache mit der Universität, in der eine Prüfung abgelegt wurde, die sich nicht im EWR-Raum befindet) ausschlaggebend.
Summa summarum: Studierende zu verpflichten, sich eine Genehmigung zu holen, um damit Anträge für Anrechnungen aus dem Ausland zu holen, kann mit diesen beiden Paragraphen nicht bestimmt werden und ist nicht zulässig.
Zweifellos ist es empfehlenswert, sich von Studierendenseite im Vorfeld zu erkundigen, aber das als Voraussetzung für ein Ablegen der Prüfung oder für die Anerkennung der Prüfungsleistung zu bestimmen, ist nicht zulässig.

Die Angelegenheit wird auch von Seiten der ÖH Uni Wien der Studienpräses mitgeteilt, da es sich offenbar um eine nicht stimmige Interpretation der beiden genannten Absätze handelt.

Zusätzlich möchten wir anmerken, dass die Anlassorientierung der Heranziehung der genannten Paragraphen problematisch ist. Ein “Zuviel” an vorgelegten Anträgen kann nicht Anlass sein, eine bestehende (oder in diesem Fall auch nicht bestehende) Regelung restriktiver auszulegen als bisher, vor allem, wenn es nur eine kleine Studierendengruppe betrifft, nämlich Studierende aus Drittstaaten. Das Einbringen von Anträgen ist Recht von Studierenden, unabhängig der Herkunft. Ob diese nun genehmigt werden oder nicht, muss individuell ermessen werden – dass dies bei Leistungen, die im Aulsand erbracht wurden, mühsamer sein kann, da Äquivalenzen zu prüfen sind bzw. bei Unis in “Drittstaaten” (wo nicht mit ECTS gerechnet wird) genauer recherchiert werden muss, was eine Leistung umfasst, ist klar, liegt allerdings im Aufgabenbereich der zuständigen Anrechnungsinstitution, die es am Institut auch gibt. Die Bringschuld von Studierenden ist mit dem Antrag, der Leistungsbescheinigung und der Vorlage einer Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache beglichen.

Des Weiteren würden wir in Fällen wie diesen gerne auch das entsprechende Mitteilungsblatt mitgeschickt bekommen, das die formale Bestätigung solcher Beschlüsse darstellt.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme und Abänderung der Information auf [ http://spl.univie.ac.at/politikwissenschaft/studium/lv-anrechnung/anerkennung-von-im-ausland-erworbener-zeugnisse ]http://spl.univie.ac.at/politikwissenschaft/studium/lv-anrechnung/anerkennung-von-im-ausland-erworbener-zeugnisse/

Mit freundlichen Grüßen,
die Studienvertretung Politikwissenschaft

Quelle: Mayer, Heinz (2010): Kommentar zum Universitätsgesetz 2002. Mit Art 81 c B-VG und Art 17, 17 a StGG, Durchführungsverordnungen und Nebengesetzen. Manz Verlag, Wien.
Da wir wissen, dass die ganze Angelegenheit verunsichernd ist und Informationsmangel auch Gerüchte nährt, möchten wir hier – solange wir auf die fixe Antwort der Universität Wien warten – darlegen, was definitiv nicht passieren wird:

– es werden nicht schon erfolgte Anrechnungen rückgängig gemacht

– es können weiterhin Lehrveranstaltungen, die im Ausland absolviert wurden und die in ihrem Inhalt und im ECTS-Ausmaß äquivalent sind, angerechnet werden, lediglich die formalen Wege dorthin werden gerade ausverhandelt

Sobald wir eine Nachricht erhalten, werden wir die Infos hier, auf Facebook und per Mail an euch sowie an Mentor_innen weitergeben, damit sie euch alle rasch erreichen!

BA Alt oder BA Neu, das ist hier die Frage.

Im Wintersemester 2011/2012 ist nach einem über zweijährigen Hick-Hack zwischen Studierenden und Lehrenden der Politikwissenschaft auf der einen, sowie der universitären Bürokratie auf der anderen Seite, eine überarbeitete Fassung des Bachelor-Studiums Politikwissenschaft in Kraft getreten.

Nun sind manche von euch vielleicht schon seit einem oder mehreren Semestern inskribiert und überlegen, in den neuen Studienplan zu wechseln, da dieser im weiteren Verlauf nicht nur andere Modulzusammensetzungen, sondern auch andere Lehrveranstaltungen aufweist.

Als mögliche Entscheidungshilfe soll euch dieser kurze Text die Unterschiede der beiden Curricula erläutern. Für konkrete Fragen wendet euch bitte wie immer per Mail an uns (stv.powi@oeh.univie.ac.at) oder kommt während der Beratungszeiten vorbei, innerhalb derer wir auch telefonisch erreichbar sind! Achtung: die alte Fassung des Bachelor Studienplans läuft mit 30.11.2014 aus. Wer also spätestens im Sommersemester 2011 oder davor den Bachelor inskribiert hat und sich nicht sicher ist, ob er oder sie bis dahin alle notwendigen Leistungen erbringen kann, sollte sich auf alle Fälle die in Punkt 8 dieses Textes beschriebenen Übergangsbestimmungen durchlesen und einen rechtzeitigen Umstieg überlegen.

1. Die Studieneingangs- und Orientierungsphase

Die gravierendste Veränderung liegt in der Novelle des Universitätsgesetzes durch die SPÖVP-Regierung begründet. Nun war die „Studieneingangs- und Orientierungsphase“ trotz ihres wohlklingenden Namens immer schon ein strukturell verankerter Selektionsmechanismus, der darauf abzielt, Student_innen durch einen Prüfungstrichter laufen zu lassen. Ziel ist es, durch eine geringere Studierendenzahl mit den geringen Kapazitäten und finanziellen Mitteln auszukommen und andererseits schon von vorne herein nur einer kleinen Elite das Studieren zu ermöglichen.

Die neue Studieneingangsphase umfasst 15 ECTS-Punkte und besteht aus 3 Lehrveranstaltungen und 2 (!) Prüfungen: das Propädeutikum (vorher: Orientierungsveranstaltung), die Grundlagen sozialwissenschaftlicher Methodologie und die Fachspezifische Einführung. Zu diesen LVs gibt es zwei Prüfungen, wobei bei der Prüfung zur Fachspezifischen Einführung 4-5 Fragen vom Propädeutikum abgefragt werden. Für diese Prüfungen ist vorgesehen, dass die Klausuren nur 1x (!) wiederholt werden dürfen und somit statt vier nur mehr zwei Prüfungsantritte vorgesehen sind. Nach massivem Protest und Druck vonseiten der Studierenden, der Studienvertretungen und der ÖH, welche unter anderem zumindest einen dritten Prüfungsantritt forderten, wurde ab Sommersemester 2012 ein eingeschränkter dritter Prüfungsantritt gewährt. Studierende haben nun das Recht auf einen dritten Prüfungsantritt, wenn sie bereits eine der beiden STEOP-Prüfungen (bspw. Einführung) beim spätestens zweiten Antritt positiv absolviert haben. Dann bekommen sie bei der anderen Prüfung (bspw. Methodologie) noch einen dritten Antritt. Wenn du auf die erste Prüfung also ein Nicht Genügend hat, kann diese nur einmal wiederholen werden. Solltest du zweimal negativ auf die STEOP-Vorlesung sein, zu der du zuerst antrittst, bist du für den BA Politikwissenschaft in Wien gesperrt. Du musst also entweder ein anderes Studium wählen oder Politikwissenschaft an einer anderen Universität belegen. Das positive Absolvieren ist außerdem Voraussetzung, um bei allen weiteren LVs zu den Prüfungen antreten zu können. Hierbei sind die Prüfungstermine so angelegt, dass sie Mitte Dezember und Mitte Jänner gemacht werden können, um ggf. noch andere Prüfungen (z.B. aus BAK 2) am ersten oder zweiten Termin zu schreiben und so – wenn nötig – genügend ECTS beisammen zu haben. Ist also alles eine hochkomplexe Angelegenheit.

Je nach dem, was ihr bisher schon in der STEOP I und II im alten Studienplan gemacht habt, kann diese neue Regelung für euch relevant sein oder nicht. Habt ihr bspw. die STEOP I fertig, fehlt euch für die neue STEOP die Orientierungsveranstaltung. Falls du die STEOP noch nicht abgeschlossen hast empfehlen wir jedenfalls, die STEOP noch im alten Studienplan zu absolvieren um von den neuen Regelungen nicht betroffen zu sein und erst danach in den neuen Studienplan umzusteigen.

2. Sozialwissenschaftliche und Interdisziplinäre Grundlagen – BAK 2

Wenn die STEOP fertig ist, geht es in den Punkt BAK 2, der die sozialwissenschaftlichen Denkweisen, die aktuellen Debatten und die Historischen Grundlagen beinhaltet. Hier gibt es zwei neue Lehrveranstaltungen, die dem Studium etwas an Interdisziplinarität einhauchen sollen: die VO Politik und Ökonomie und die VO Politik und Recht, die es zuletzt im Diplomstudium noch gab. Allerdings werden beide VOs nur im Sommersemester angeboten. Historische Grundlagen, Politik und Recht, sowie Politik und Ökonomie sind allerdings im neuen Studienplan zuzüglich der Lehrveranstaltungen die im alten Studienplan Teil der STEOP waren Voraussetzung für die Spezialisierungen.

Dementsprechend ist es ratsam, sofern du im Studienjahr 2012/2013 Spezialisierungs-Lehrveranstaltungen machen willst, im alten Studienplan zu verbleiben; im Sommersemester Politik und Recht, sowie Politik und Ökonomie zu absolvieren und dich erst danach dem neuen Bachelor-Studienplan zu unterstellen.

3. Methodenvorlesungen verpflichtend

Die bereits in den letzten Jahren angebotenen, allerdings nicht im Studienplan vorgesehenen, Vorlesungen zu Quantitativen und Qualitativen Methoden sind im neuen Bachelor-Studienplan verpflichtend zu absolvieren. Im Bachelor gilt: im Wintersemester werden nur die Quantitativen Methoden angeboten, im Sommersemester nur die Qualitativen Methoden – das gilt sowohl für den alten wie den neuen BA-Plan.

4. Zusätzliche Spezialisierungsvorlesungen

Im alten BA-Plan waren in den Spezialisierungsmodulen „nur“ Seminare vorgesehen, von denen 4 ausgesucht (und ggf. mit Praxismodulen getauscht) werden mussten. Im neuen Plan müssen in BAK 9 bis BAK 16 3 Schwerpunkte gewählt werden, wobei diese aus je einer Vorlesung und einem Seminar bestehen und daher tiefer in die Materie eindringen sollen.

Außerdem muss im neuen Studienplan im Rahmen der Spezialisierungen keine kleine Bachelor-Arbeit verfasst werden, diese entfällt vollständig.

5. frei zusammenstellbares Vertiefungsmodul

Das Alternativ Pflichtmodul Vertiefung wird neu hinzugefügt und bildet sozusagen einen Wahlbereich innerhalb des PoWi-Studienplans. In diesem können 15 ECTS aus BA 9-BA 16 frei gewählt werden bzw. das Modul Politikwissenschaft in der Praxis absolviert werden. Dieses besteht aus einem Praktikum, der UE Politikwissenschaft in der Praxis und einer beliebigen Spezialisierungs-VO.

Falls du kein Praktikum machst besteht hier die Möglichkeit auf dem Weg der Anrechnung Lehrveranstaltungen aus anderen Studienrichtungen (insb. auch aus einem Zweitstudium) anerkannt zu bekommen, sofern die Inhalte der Lehrveranstaltung einem der im Studienplan vorgesehenen Spezialisierungsmodule zuordenbar sind.

6. Entfall der kleinen BA-Arbeit und Voraussetzungen für das BA-Seminar

Wie bereits erwähnt wird die kleine BA-Arbeit komplett gestrichen. Dementsprechend ist die benotete kleine BA-Arbeit nicht mehr Voraussetzung für die Anmeldung zum Bachelor-Seminar. Im neuen Studienplan musst du stattdessen alle Module bis inklusive BAK8 (STEOP, sozialwissenschaftliche und interdisziplinäre Grundlagen, Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten, Methoden und Kernfächer) sowie zwei der drei Spezialisierungsmodule aus BAK9 – BAK 16 absolviert haben.

7. Erweiterungscurricula: 30 statt 60 ECTS

Statt wie bisher 60 ECTS zu wählen, wurde ab WiSe 2011/12 der EC-Bereich halbiert. Insgesamt müssen 30 ECTS Erweiterungscurricula absolviert werden. Das heißt du kannst entweder ein vorgefertigtes EC mit 30 ECTS absolvieren, zwei vorgefertigte ECs zu 15 ECTS oder 15 ECTS-Alternative Erweiterungen (im Rahmen dessen du komplett frei einzelne Lehrveranstaltungen absolvieren kannst) und ein vorgefertigtes Modul mit 15 ECTS. Solltest du im alten Studienplan bereits mehr als 30 ECTS an ECs gemacht haben, ist es wohl in den meisten Fällen sinnvoller im alten Studienplan zu bleiben, da du sonst alles was die 30 ECTS überschreitet nicht mehr für den BA verwenden kannst.

Wie ihr seht, birgt der neue Studienplan Vor- und Nachteile, je daran gemessen, wie weit ihr im alten Plan schon im Studium seid. Neben durchaus spannenden neuen LV beinhaltet der „BA neu“ zweifelsohne Selektionsmuster und Voraussetzungsketten, die die Gestaltung des eigenen Studiums verbürokratisieren und erschweren.

8. Alter BA-Studienplan läuft 2014 aus

Studierende, welche sich in der alten Fassung des Studienplans befinden, haben bis zum 30. November 2014 Zeit, ihr Studium abzuschließen. Dies bedeutet, dass alle Lehrveranstaltungen, die für den Abschluss notwendig sind, spätestens im SoSe 2014 besucht werden müssen. Solltest du bis dahin dein Studium nicht abgeschlossen haben, wirst du automatisch umgestellt. Wenn du allerdings bereits mehr als 30 ECTS an Erweiterungscurricula gemacht hast, würdest du die darüberhinausgehenden ECTS-Punkte in der Regel nicht für den BA-Neu verwenden können.

Dementsprechend: hast du mehr als 30 ECTS an ECs gemacht, versuch unbedingt, das Bachelorstudium bis 30.11.2014 abzuschließen! Hast du weniger als 30 ECTS an ECs und denkst es könnte sich bis 30.11.2014 nicht ausgehen oder knapp werden, steig lieber um!