M1 Tutorium am 27. Mai 2013

Das Master-Curriculum wird – ebenso wie der Bachelor-Studienplan – in den nächsten Monaten neu gestaltet. Doch bis es soweit ist, gibt es vor allem bei den „Grundlagen“ in M1 Handlungsbedarf. Denn die derzeitig gültige Konstruktion macht den Einstieg für Studierende ohne Bachelor Powi zu schwer und für Powi-Bachelors zu wenig prickelnd.

Da es rund um die Klausur der M1 Grundlagen auch den Wunsch gibt, sich gemeinsam und gezielter auf die Prüfung vorzubereiten, werden Mag.a Hanna Lichtenberger (Institut für Politikwissenschaft) und Kathrin Glösel am Montag, den 27. Mai einen Abend zur Prüfungsvorbereitung gestalten. Beide haben die Vorlesung als Assistentinnen mit betreut und wissen, worauf es ankommt, wenn konkrete Antworten, korrekte Begriffe und systematische Zusammenhänge gefragt sind.

Wenn du Interesse hast, an der Prüfungsvorbereitung teilzunehmen, schreib ein Mail an krisp.powi@gmx.at

Start ist um 18.00 Uhr, lernen werden wir im KomZ (NIG, 2. Stock)

Tutorium_vorne

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2. Filmscreening „Blut muss fließen“ in Wien!

Liebe alle,

Da wir gestern aufgrund des überfüllten HS I Kolleg_innen wieder nach Hause schicken mussten, hier der Termin für das zweite Filmscreening von „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“:

Wann: Montag, 6. Mai um 9.30 Uhr
Wo: KomZ (Kommunikationszentrum, aka Fachtutoriumsraum A 221), Institut für Politikwissenschaft, NIG, 2. Stock

Bis morgen,

Matteo, Kathrin, Robert, Svenja und Sonja 🙂

Buch-Verlosung: „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“

Liebe Kolleg_innen,

passend zum Filmscreening von „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ im Rahmen der Antifa-Woche der STV POWI am 4. Mai um 18. Uhrverlosen wir 3 Exemplare des Buches zum Film.

Wenn ihr ein Buch gewinnen möchtet, schickt uns bis 5. Mai ein Mail an krisp.powi@gmx.at und beantwortet folgende Frage:

„Welchen Preis hat der Film Blut muss fließen – Undercover unter Nazis 2012 erhalten?“

Unter allen Einsendungen verlosen wir die 3 Bücher!

Viel Erfolg,

Matteo, Kathrin, Svenja, Robert und Sonja von KriSP!

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Klappentext:

„Der Rechtsrock schlägt den Takt, der eine ganze Jugendkultur bewegt – europaweit. Unter Lebensgefahr hat der Undercover-Journalist Thomas Kuban über Jahre hinweg Konzerte mit versteckter Kamera gefilmt und unzählige weitere Veranstaltungen dokumentiert. Getarnt als brauner Kamerad gewann er das Vertrauen von Szenegrößen. In dieser packenden Reportage schildert Kuban, wie die Neonazi-Bewegung so stark werden konnte, dass sie eine politisch motivierte Mörderbande wie den NSU möglich machte. Das Netzwerk, das dabei zum Vorschein kommt, reicht bis in die Mitte der Gesellschaft.“

Zur Verfügung gestellt werden die Bücher von der ÖGB-Buchhandlung (Rathausstraße 21
1010 Wien)

Treffen bzgl. Anrechnungen/Summer Schools

Liebe Kolleg_innen,

wie angekündigt hat am Freitag, den 26. April der Termin mit der Studienpräses (Brigitte Kopp), der SPL (Regina Köpl), Andreas Pribersky (zuständig für „Auslands“-Anrechnungen) und dem Bildungspolitischen Referats der ÖH Uni Wien bzgl. der Anrechnungen von Lehrveranstaltungen im Ausland (außerhalb von Erasmus) stattgefunden.

Im Folgenden ist ein Gedächtnisprotokoll von uns und (weiter unten) die Vorgehensweise.

Protokoll:

Es gibt Verständnis von SPL und Studienpräses, dass die Situation für betroffene Studierende gerade nicht erträglich ist. Das Problem für Studierende, die eine Summer School in der Türkei besucht haben, ist, dass die Kommunikation zwischen Institut/Uni Wien und der Uni in der Türkei sehr schlecht ist. Institut und Uni Wien (hier die Studienpräses) haben den Unis mehrmals geschrieben und gebeten, ausführliche Lehrveranstaltungsbeschreibungen zu schicken, die länger sind als die Auszüge aus dem Vorlesungsverzeichnis. (Intention war es, die Informationen, die von Studierenden eingereicht wurden, abzugleichen, um in Folge die Äquivalenz bei der Anrechnung festzustellen. Laut Information des Instituts wird das bei allen Anrechnungen so gehandhabt).

Die arbeitstechnische Situation am Institut ist so: Studierende haben Anträge im Sommer 2012 eingereicht. Im Dezember haben sich die Mengen der erforderten Unterlagen geändert (also ab nun müssen beglaubigte Übersetzungen aller angegebenen Unterlagen in Deutsch ODER Englisch abgegeben werden). Diese neue Regelung gilt AUCH für Anträge, die VOR Dezember eingereicht wurden.

Laut Institut wurden alle, die vor Dezember Anträge eingereicht haben, informiert und aufgefordert Unterlagen zusätzlich nachzubringen. Dies sollte ermöglichen, dass nachvollziehbar ist, was in den Lehrveranstaltungen gemacht wurde. Auf Basis dessen werden die Äquivalenzen überprüft.

All jene Studierende, die Unterlagen nachgereicht haben, wurden als „Neue Anträge“ gewertet (mit Einreichdatum Jänner). Das betrifft bis zu 120 Studierende. Wenn ihr zu jenen gehört: eure Anträge werden gerade jetzt bearbeitet und ihr erfahrt in Kürze, ob euren Anträgen stattgegeben wurde oder nicht.

Das Problem, das wir genannt haben: nicht alle Studierende haben diese Mail mit der Aufforderung bekommen, manche Studierende wurden nicht kontaktiert und sind unsicher, was mit ihren Anträgen passiert ist.

Wir gehen davon aus, dass viele von euch das oben Beschriebene betrifft. Die Anträge sind quasi vom Institut nicht greifbar. Das Institut meint, es hat keine Anträge, die im August oder September oder Oktober eingereicht wurden. Wir haben darauf beharrt, dass das nicht stimmen kann, weil wir Daten von Personen haben, die in dieser Situation sind und die keine Information zum Stand der Dinge haben.

Daher haben wir darauf bestanden, dass sie nochmal das gesamte Institut auf den Kopf stellen müssen und die Anträge finden müssen, damit eine Prüfung gemacht und ein Bescheid erstellt werden können.

Das stieß auf Zustimmung.

Ein weiteres Problem: Als wir auf schriftliche Zusagen durch den ehemaligen Studienassistenten hingewiesen haben, war die Antwort, dass diese nicht als bindend anerkannt werden, da nicht Hr. Skarbek die Unterschrift gebe, sondern A. Pribersky – und der darf sich – auch wenn Hr. Skarbek das mit bestem Wissen und Gewissen geschrieben hat – auch gegen eine Anrechnung entscheiden.

Auch das Anträge einmal anerkannt und dann vorläufig wieder abgewiesen wurden, haben wir beanstandet – uns wurde versichert, dass auch das nochmal geprüft wird!

Wir schlagen nun Folgendes vor:

Vorgehen:

1) wir möchten euch hiermit bitten, uns zu schreiben, ob es in Ordnung ist, wenn wir eure Daten (Name, Matrikelnummer, wann Anträge eingereicht – kurzum das, was ihr uns der Mail vom letzten Mal schon geschrieben habt) dem Institut als Liste weitergeben. (Bitte schreibt uns ein Mail, ob das ok ist: stv.powi@oeh.univie.ac.at)

2) All diese Fälle werden einzeln geprüft: die Anträge werden gesucht und ihr werdet kontaktiert, ob alles passt, ob etwas nachzureichen ist oder nicht.

WICHTIG: wenn ihr aufgefordert werdet, Dokumente zusätzlich einzureichen, müsst ihr dem nachkommen. Die rechtliche Situation ist die, dass das Institut so viele Dokumente einfordern kann (wie auf der Homepage aufgelistet), bis es in seinem Ermessen feststellen kann, ob eine Äquivalenz gegeben ist oder nicht.

Wenn ihr die Dokumente nicht einreicht, wird der Antrag abgewiesen.

3) Wir möchten euch bitten, nochmal die Mühe auf euch zu nehmen und in unseren Journaldienst zu kommen: Nehmt bitte alle Unterlagen, die ihr zur Verfügung habt, um zu zeigen, was ihr in den Lehrveranstaltungen gemacht habt, mit (Screenshots, Zeugnisse, Skripten (wenn geht auf Deutsch oder Englisch), Seminarbeiten, Mailverkehr – als Orginale oder Kopien). Wir werden für jede_n Student_in eine Kartei anlegen und mit dieser Mappe zu Regina Köpl und Andreas Pribersky gehen, damit wir alles genau nachweisen können, wer was gemacht hat. (Damit kann geschaut werden, ob das Institut Anträge verloren hat oder nicht….) Damit können wir auch gemeinsam mit euch in eine Sprechstunde von Pribersky gehen, wenn ihr das möchtet.

4) Sobald das Institut euren Antrag findet, werdet ihr informiert, bei Bedarf aufgefordert Unterlagen nachzureichen und dann wird euer Antrag ganz normal bearbeitet. Wenn das Institut euren Antrag nicht findet, erhaltet ihr ebenfalls ein E-Mail mit dieser Info. In dem Fall wendet euch bitte an uns, dann kümmern wir uns gemeinsam darum, dass ihr doch noch zu eurer Anrechnung kommt (etwa mittels neuem Antrag).

Wir wissen, dass die Situation für alle sehr anstrengend ist. Wir tun alles, was wir können, dass nun endlich wieder Bewegung in die ganze Sache kommt und die Anträge bearbeitet werden! Gebt uns bitte auch Bescheid, wenn sich von Seiten des Instituts (SPL, Pribersky, StudienServiceStelle) mehrere Tage nach einer Mail niemand meldet – dann haken wir nach, dass ihr Antwortmails bekommt!

KOMMT NACH VORNE! – Antifaschistische Veranstaltungswoche der STV Politikwissenschaft

Bevor hier hier mühsam runterscrollt, könnt ihr euch den schicken Folder zur Woche natürlich auch hier runterladen und ausdrucken (für den Fall, dass ihr ihn nicht in einem Hörsaal oder im KomZ findet).

 

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Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen, und Gäste der Veranstaltung zu verweisen
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Die Identitären. Europaweite Jugendbewegung der Neuen Rechten.

Vortrag von MMag.a Natascha Strobl und Mag. Julian Bruns
Donnerstag, 2. Mai 2013
18.30 Uhr
Hörsaal 2 (NIG, 2. Stock)

Inhalt: Ausgestattet mit griffigen Slogans, corporate design, Popkultur-Elementen und einem sich etablierenden Begriff, der zwar nicht definiert wird, aber trotzdem Mobilisierungskraft zeigt, sind die „Identitären“ nicht nur Teil des Spektrums der „Neuen Rechten“, sondern agieren als Jugendbewegung mit Aktionsformen, die auch aus der Linken bekannt sind.

In diesem Vortrag soll beleuchtet werden, welche Ideologien und Kommunikationsmuster hinter dieser Bewegung stehen und welche AkteurInnen und Referenzfiguren sie aufrecht erhalten.

Zeitzeuginnengespräch über den Austrofaschismus
Gespräch mit Leopoldine Kral

Freitag, 3. Mai 2013
16.00 Uhr
Hörsaal 2 (NIG, 2. Stock)

Inhalt: Der bewaffnete Kampf im Rahmen des Bürger_innenkriegs zwischen Schutzbund und AustrofaschistInnen war der letzte Schritt auf dem langen Weg in die austrofaschistische Diktatur, die am 1. Mai 1934 besiegelt wurde.
Leopoldine Kral wurde 1927 geboren. Sie stammt aus einer Arbeiter_innenfamilie und wuchs in einem Gemeindebau auf, wo sie 1934 die Februarkämpfe miterlebte. Sie wird sich mit uns über diese Zeit unterhalten und uns an ihren Erinnerungen teilhaben lassen.

„Blut muss fließen“ (Thomas Kuban, Peter Ohlendorf)
Exklusives Filmscreening und anschließend Regisseurgespräch mit Peter Ohlendorf

Samstag, 4. Mai 2013
18.00 Uhr
HS I (NIG, Erdgeschoß)

Inhalt: Neun Jahre lang besuchte T. Kuban als Undercover-Journalist Neonazi-Konzerte in Deutschland und Österreich. Der Film zeigt die Konzertszene, deren Hintergründe und vor allem den legeren politischen Umgang mit den veranstaltenden Organisationen und Teilnehmenden.

Nach dem Screening wird uns P. Ohlendorf einen Einblick in die Produktionshintergründe, Hindernisse und die (ausbleibenden) Folgen des Films geben!

Bisher wurde der Film nicht veröffentlicht, sondern wird nur auf Filmtourneen vorgeführt. An diesem Abend wird er zum allerersten Mal in Wien gezeigt!

Entnazifizierung der Universität Wien und der ÖAW
Vortrag von Dr. Roman Pfefferle

Montag, 6. Mai 2013
18.30 Uhr
Hörsaal 2 (NIG, 2. Stock)

Inhalt: Nach dem Anschluss 1938 begannen auch die Akademie der Wissenschaften und die Universität Wien mit der Verfolgung und Vertreibung jüdischer bzw. politisch andersdenkender Mitglieder und Lehrender.

Die Entnazifizierung nach 1945 endet de facto bereits binnen weniger Jahre – nach und nach setzten „ruhend gestellte“ Mitglieder und Lehrende ihre Arbeit fort.

R. Pfefferle stellt im Rahmen des Vortrags seine Forschungsergebnisse zu diesem Schwerpunkt vor und zeichnet Dis/Kontinuitäten des Wissenschaftsbetriebes nach.

Kritische Widerstandsforschung am Beispiel Jugendwiderstand gegen den Nationalsozialismus
Impulsvortrag von Dr.in Isabel Richter

Dienstag, 7. Mai 2013
18.00 Uhr
KomZ (NIG, 2. Stock)

Inhalt: Wie kann „Widerstand“ gegen den Nationalsozialismus erfasst werden? Welche Aktionsformen, welche Handlungen können überhaupt als „Widerstand“ gelten? Welche Ausschlüsse produziert ein enger Widerstandsbegriff? Diese und andere Fragen wird I. Richter in ihrem Impulsvortrag behandeln, um im Anschluss daran auch über marginalisierte Formen von Widerstand zu diskutieren.

„Kommt nach vorne!“ – Das POWI-Fest

Acts: Roy de Roy & Gassen aus Zucker (DJane-Kollektiv)

Einlass: ab 21.00 Uhr
Eintritt: 3 €
Location: Ost Klub
Schwindgasse 1 /Ecke Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien
Arrival: Straßenbahnlinie D, Station „Schwindgasse“

Kein Platz für ProLife-Futzis auf der Powi!

In den vergangenen Tagen haben wir in den Toiletten am Institut verstärkt lästige Aufkleber der Pro-Life-Bewegung entdeckt, die zum einen mit ihren Zeichnungen und Texten zeigen, dass diese AktivistInnen den Unterschied zwischen Föten, Embryonen und ausgewachsenen Kindern nicht kennen. Zum anderen fordern sie ein, dass sie es sind, die über die Körper von Mädchen* und Frauen* bestimmen könnten, dass sie es sind, darüber urteilen dürften, welche Entscheidungen Frauen*, die nicht schwanger sein möchten, zu treffen hätten.

Um es kurz zu machen: nützt die Klomuscheln für euren Scheiß und nicht die Wände!

Es sind nicht eure Körper, die Entscheidungen gehen euch nichts an. Und wer Schwangerschaftsabbrüche mit Morden an Menschen vergleicht, hat von Fortpflanzung und dem menschlichen Körper ohnehin zu wenig verstanden, um mitreden zu können.

Und by the way:

Abtreibung

Neue Studienleitfäden – Juhu!

Eine wichtige Mitteilung: Der aktuelle Studienleitfaden BA (also für den Bachelor) ist da und steht zum Download bereit! Viel Freude beim Lesen und viel Erfolg im Studium!

Und falls ihr schon etwas weiter seid: den Studienleitfaden MA findet ihr ebenfalls hier zum Runterladen!